Ackerpost (Neuigkeiten & Ankündigungen)

 

Juli 2016
- Acker-Rückblick Juli
Juni 2016
- Erstes Sommerfest der SoLaWi
April 2016
- Acker-Rückblick April
- Erntekalender 2016
März 2016
Februar 2016
- 1. Jahreshauptversammlung
Januar 2016
- Infoveranstaltung
Dezember 2015
- Pachtverträge
November 2015
- Vereinsgründung

==== Juli 2016 ================

 

Bericht unserer Gärtner

Acker-Rückblick Juli

 

Zur Braunfäule-Problematik: die Tomaten haben die Braunfäule überstanden. Auch wenn hier und da vereinzelt befalle Blätter auftauchen, geht es den Pflanzen prächtig. Die Kartoffeln müssen durch die Braunfäule leider vorzeitig geerntet werden, das wird Einbußen bezüglich Quantität und Qualität der Ernte zur Folge haben.

 

Durch den vielen Regen im Frühjahr mussten die Zwiebeln früher geerntet werden und waren mit dem “falschen Mehltau” befallen, dadurch sind auch diese nicht ganz so groß geworden.
Die großen Winterkulturen, wie z.B. Rotkohl, Rosenkohl, Grünkohl, Kohlrübe und Steckrübe sind alle gepflanzt - bald heißt es also nur noch Aussaaten und viel Unkraut jäten, damit alles schön groß wird :)

 

Gemüseinfo:
Es kam der Wunsch auf, die unterschiedlichen Tomatensorten zu benennen und auch die Unterschiede an den Gurken:

 

Tomaten (von links nach rechts): Matina, Schönhagener Frühe, Dancing with Smurfs, Mieurinskij, gelbes Birnchen, Elfin
tomaten

 

Gurken: oben - selbstvermehrte Sorte von Michael Stork (Saatgut stammt von Thilo 2015) diese Guke kann an den Enden bitter schmecken (Fanzis Papa hat bei eigenen bitteren Gurken immer das Ende abgeschnitten und dann die Schnittstellen aneinander gerieben, soll Bitterstoffe aus Gurke ziehen - probiert es aus, oder schneidet die enden bei bitteren Gurken großtügig ab), unten Tanja.

gurken

Da die Hummeln fleißig auf unserem Acker unterwegs sind, kann es gut sein, dass sich diese beiden Gurkensorten über den Sommer hinweg schon vermischen - die Vermischung der Eigenschaften also schon diesen Sommer passiert.

 

Liebe und sonnige Grüße vom Acker.

comp

 
 
 
 

==== Juni 2016 ================


Erstes Sommerfest der SoLaWi

 

von Katrin Jäger

Die Sonne lachte, die SoLaWis feierten

Ein traumhaftes Sommerwetter, der Crèpes-Michel in seinem 68er-Oldtimer und strahlende Kinderaugen bei der Clownsshow: Das Sommerfest der SoLaWi war ein voller Erfolg.

sommerfest_DSC_0667Bei angenehmen 24° und strahlendem Sonnenschein begrüßte die erste Vorsitzende Lisa Heinken die rund 60 anwesenden Mitglieder des Vereins. Nach einer kurzen Vorstellung des Tagesablaufs, berichtete Thomas Kroh vom Finanz-Arbeitskreis, dass es bereits zwei Austritte gegeben habe. Einer ist einem Umzug in eine andere Stadt geschuldet, und Grund für den anderen Austritt war die zu geringe Gemüsemenge für die Familie. Auf der Warteliste stehen circa 50 Interessenten, einige waren auch anwesend, um sich die Felder anzuschauen und sich besser kennenlernen zu können.

 

sommerfest_DSC_0663Einen großen Raum hat der Bericht von Franzi und Thilo, unserem Gärtner-Team, eingenommen. Aufgrund des vielen Regens in den letzten Wochen hat sich die Braunfäule über unsere Tomatenpflanzen hergemacht. Die befallenen Blätter wurden zwar entfernt, aber sollte der Dauerregen die nächsten Wochen weiter anhalten, sei ein Ausbreiten der Krankheit und letztlich das Absterben der Tomatenpflanzen nicht aufzuhalten. Alternativ könne mit Kupfer gespritzt werden. Der Einsatz von Kupfer ist für den Menschen unbedenklich, problematisch ist eher der Boden nach einem solchen Einsatz. Kupfer kann vom Boden nicht abgebaut werden und so wird das „Ökosystem“ des Bodens gestört. Infomaterial wurde von Franzi mitgebracht. Da es bei der Diskussion zu keinem Ergebnis gekommen ist, wurde eine Umfrage per Email vorgeschlagen und angenommen. Für die Zeitüberbrückung bis zu dem Beschluss haben sich Freiwillige gemeldet, jeden Tag die befallenen Blätter abzusammeln, da unser Gärtner-Team hierfür keine Kapazitäten haben.
Mittlerweile hat eine Online-Befragung der Mitglieder ergeben, dass Kupfer eingesetzt werden soll.

 

Grundsätzlich würden sich die Gärtner über mehr Hilfe und Engagement beim Ernten freuen. Nachdem es nach den ersten beiden Gemüseernten nicht ausreichend Gemüse gab, wird jetzt mehr geerntet. Es wurde vorgeschlagen, die „Reste“ einer Tafel oder foodsharing anzubieten. Von Mitgliederseite wurde angeboten, das Gemüse und Obst einzukochen und haltbar zu machen. Nach einigen Email-Vorschlägen von Mitgliedern und in Absprache mit dem Gärtner-Team und dem Orga-AK soll künftig ein Mitglied für einen Monat den Schlüssel zur Halle bekommen und kann selbst entscheiden, wie das restliche Gemüse samstags verteilt oder verschenkt werden soll.

 

Rüdiger Plein vom PR-Arbeitskreis berichtete von der Einführung eines regelmäßigen Newsletters, um die Mitglieder über Neuigkeiten der verschiedenen Arbeitskreise informieren zu können. Außerdem ist ein Forum auf der Homepage geplant, damit jeder neue Ideen einbringen kann, wie zum Beispiel eine „Rezeptebörse“.

Zu aller Freuden wurde nach dem informativen Teil des Sommerfests das reichhaltige Buffet eröffnet. Die Mitglieder haben für das Buffet keine Mühe gescheut und so war von köstlichen Salaten bis zu veganem Kuchen für jeden etwas dabei. Zudem hat Michael Bastian in seinem 1968-Oldtimer-Bus Kaffee und Crèpes zum Selbstkostenpreis angeboten.

 

sommerfest_DSC_0669Nach der Führung des Gärtnerteams zu den Feldern gab es zum Ausklang des Sommerfests eine Clownsshow. Lisa und Demian haben mit ihrer Show „Klein und Groß“ zum Lachen gebracht. Neben der schönen Musikauswahl von französischen Chansons hat Rüdiger Plein besonders gut gefallen, dass die kleinen Solawis eingebunden wurden: sommerfest_DSC_0671„Die Clowns-Dame hat sich hinter einem mutigen Jungen versteckt und ist in die Ärmel der Jacke geschlüpft, sodass die Arme und Hände des Jungen überproportional groß wirkten“. So habe sie dann mit ihm verschiedene „Metzchen“ gemacht. Und so hat das Sommerfest mit zufriedenen und lachenden Gesichtern seinen Ausklang gefunden.

 
 
 
 

==== April 2016 ================

 

In den letzten Tagen hat die Frühlingssonne uns schon ordentlich gezeigt, was sie kann. Die ersten Jungpflanzen und Direktsaaten sind auf dem Acker. Dabei gilt uns der im Februar auf der Jahreshauptversammlung vorgestellte Ernteplan für 2016 (Link zum Erntekalender im PDF Format) als grobe Orientierung, was es wann zu ernten gibt. Das Wetter, die Pflanzen oder zusätzliche – unerwünschte - Anteilnehmer (zum Beispiel Mäuse) halten sich leider nicht immer an unsere Pläne und Wünsche. Deshalb wird der Ernteplan variieren, aber wir halten euch selbstverständlich auf dem Laufenden!

 

hp_april_01_small

- Der Tag der „offenen Äcker“ findet am Sonntag den 17.4. statt. Wir möchten euch die Halle, die Flächen und die Organisation des Gemüseabholens vorstellen.

 

- Es wird im April außerdem vier Mitmach-Aktionen geben: Wir benötigen eure Hilfe auf dem Acker und in der Halle beim Bau von Gemüse-Regalen.

 

- Mitmach-Aktion: 9.4. und 23.4. (Genaue Infos zu den Einsatzorten und Anmeldemöglichkeit kommen noch per Mail!)

hp_april_02_small

 

Wir freuen uns auf euch.

 

 

 
 

==== März 2016 ================

 

Terminankündiung für Interessierte:

Auf der Mitgliederversammlung der "Fördergemeinschaft für Biologisch-Dynamische Landwirtschaft e.V." stellen Michael und Thilo unser Projekt vor: Solidarische Landwirtschaft - eine neue Kooperationsform - Vorstellung der Mainzer Initiative.

 

Zeit: Samstag,12.März 2016.

Ort: Die Christengemeinschaft, Alexandrastraße 19 in 65187 Wiesbaden

Link zur Einlandung - PDF

 

 

 

 

==== Februar 2016 ================

 

Abschließend zur 1. Jahreshauptversammlung der „Solidarischen Landwirtschaft Mainz e.V.“ am 21.Feb. ist das Orga-Team überaus glücklich darüber verkünden zu können, dass die Gemeinschaft mit nun rund 180 Mitgliedern das geplante Kontingent von 70 Gemüseanteilen für das Wirtschaftsjahr 2016 erreicht hat.

 

Programmliche Eckdaten der Jahreshauptversammlung waren:

 

- Zusammenfassung der Grundsätze der Gartenbauausrichtung

- Vorstellung des Anbauplans 2016

- Vermitteln der Grundstruktur einer Solawi mit zentralem Element Vorfinanzierung.

- Erläuterung des Haushaltsplans und der Vertragsformulare

- Durchführung des BieterInnenrunden-Verfahrens für monatlichen Solidarbeitrag und zinsloses Darlehen: beide Budgetblöcke wurden im ersten Bietdurchgang erreicht.

- Erläuterung der bisherigen Möglichkeiten für Mitarbeit (Mitarbeit auf dem Acker wird vorerst für jeden letzten Samstag im Monat koordiniert und individuell nach Absprache, Bilden von Abholgemeinschaften, Buchhaltungsberatung, Homepagegestaltung, interne und externe Öffentlichkeitsarbeit, Teilnahme an Orgatreffen donnerstags im zwei-Wochen-Rhytmus)

 
 
 
 

==== Januar 2016 ================

 

- Unsere öffentlich Informationsveranstaltung am 31.Januar im DGB Haus war für uns alle eine tolle Erfahrung. Wir freuen uns sehr über soviel Zuspruch und viele Interessenten und blicken unserem Jahr 2016 überaus zuversichtlich entgegen.
- weitere terminliche Eckdaten nun werden:
Sonntag, 14. Feb 2016die ausgefüllte und unterschriebene Beitrittserklärung (siehe Mitglied werden) muss via Postweg bei uns eingegangen sein
Sonntag, 21.Feb.2016, 16:00 UhrMitglieder-Jahreshauptversammlung (mit BieterInnenrunde für den Ernteanteil für 2016), Teilnahme für Mitglieder verpflichtend
Dienstag, 1. Mrz 2016Solidarbeitrag zum ersten Mal bezahlen
Donnerstag, 5. Mai 2016Das erste Mal Gemüse
Jeden 2. DonnerstagOrga-Treffen
Jeden letzten Samstag im MonatMöglichkeit zum Helfen auf dem Feld
Juni 2016Sommerfest / Mitgliederversammlung
Oktober 2016Jahresrückblickstreffen / Mitgliederversammlung

 
 
 
 

==== Dezember 2015 ================

 

- Die Pachtverträge für weitere Landflächen in Mainz-Gonsenheim sind unter Dach und Fach, unserer Vergrößerung in 2016 steht nun nichtsmehr im Wege.

- Wir haben eine zweite Gärtnerin gefunden, die uns ab März 2016 tatkräftig unterstützen wird.

 

 
 
 

==== November 2015 ================

 

- 01.11.2015 Vereinsgründungssitzung, die SoLaWi Mainz ist nun ein eingetragener Verein. Nun können wir als Arbeitgeber für unsere Gärtner agieren.
- Jahresrückblick: Unser Pilotprojektjahr 2015 mit dem Erwirtschaften von Gemüse für 10 Anteile / Haushalte war ein Erfolg. Wir möchten uns für 2016 auf 70 Anteile vergrößern.